Offenes Bein (Ulcus cruris): Wundversorgung zuhause

Ein offenes Bein, medizinisch Ulcus cruris, ist eine Wunde am Unterschenkel, die über Wochen oder Monate nicht zuheilt. wundbetont übernimmt den Verbandwechsel und, wenn der Arzt es verordnet, den Kompressionsverband. Wir kommen dafür zu Ihnen nach Hause, in Dortmund und Umgebung.

Was ist ein offenes Bein?

Ein Ulcus cruris entsteht meist, weil das Blut im Bein nicht mehr richtig fließt. Ursache kann eine Erkrankung der Venen oder der Arterien sein, manchmal auch beides. Die Haut am Unterschenkel wird dann schlecht versorgt, und schon eine kleine Verletzung kann zu einer Wunde werden, die schwer heilt. Welche Ursache vorliegt und welche Behandlung richtig ist, stellt Ihr Arzt fest.

Was wir bei einem offenen Bein übernehmen

  • Wundreinigung und Desinfektion
  • Fachgerechter Verbandwechsel
  • Anlegen von Kompressionsverbänden nach ärztlicher Verordnung
  • Kontrolle des Wundverlaufs und der umgebenden Haut
  • Digitale Wunddokumentation mit Foto für Ihren Arzt
  • Beschaffung von Rezepten und Verbandmaterial

Verbandwechsel und Kompression aus einer Hand

Bei vielen Patientinnen und Patienten mit einem offenen Bein verordnet der Arzt zusätzlich zur Wundversorgung eine Kompression. Ob eine Kompression für Sie in Frage kommt, entscheidet immer Ihr Arzt. Liegt die Verordnung vor, legen wir den Kompressionsverband direkt nach dem Verbandwechsel an. Sie brauchen dafür keinen zweiten Termin.

So läuft ein Besuch ab

Bei jedem Besuch reinigen und desinfizieren wir die Wunde und wechseln den Verband fachgerecht. Wenn eine Kompression verordnet ist, legen wir anschließend den Kompressionsverband an. Wir kontrollieren den Verlauf und dokumentieren die Wunde digital mit Foto. So kann Ihr Arzt jederzeit sehen, wie sich die Wunde entwickelt, und die Behandlung darauf abstimmen.

Wie oft wir kommen, hängt von der Wunde ab. Üblich sind zwei bis drei Besuche pro Woche oder ein Besuch täglich. Am Anfang kann es auch nötig sein, dass wir zweimal täglich kommen. Die Häufigkeit legt Ihr Arzt in der Verordnung fest.

So bekommen Sie die Versorgung

Grundlage ist eine Verordnung häuslicher Krankenpflege. Meist bringen Sie die erste Verordnung schon mit, vom Krankenhaus oder von Ihrem Arzt. Haben Sie noch keine, rufen Sie uns an. Wir kommen zu Ihnen, sehen uns die Wunde an und klären, ob eine Verordnung nötig ist. Bei gesetzlich Versicherten rechnen wir direkt mit der Krankenkasse ab. Ihr bisheriger Pflegedienst kann weiter kommen, wir übernehmen ausschließlich die Wundversorgung. Alle Einzelheiten lesen Sie auf der Seite Kosten und Verordnung.

Rufen Sie uns an unter 0231 628 773 28. Wir sind Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar. In welchen Orten wir versorgen, sehen Sie im Einzugsgebiet.

Häufige Fragen

Wer entscheidet, ob ich eine Kompression bekomme?

Das entscheidet Ihr behandelnder Arzt. Er stellt fest, welche Ursache die Wunde hat, und verordnet die passende Behandlung. Wir führen die Verordnung aus und geben dem Arzt über die Wunddokumentation eine Rückmeldung zum Verlauf.

Ich habe bereits einen Pflegedienst. Kann er weiter kommen?

Ja. Ihr bisheriger Pflegedienst bleibt für alles zuständig, was er heute schon für Sie tut, zum Beispiel Grundpflege, Medikamentengabe oder Hauswirtschaft. Wir übernehmen ausschließlich die Wundversorgung und stimmen uns direkt mit Ihrem Pflegedienst ab.

Wie schnell können Sie mit der Versorgung beginnen?

Sie erreichen uns direkt am Telefon, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr. In der Regel kommen wir innerhalb eines Werktages nach Ihrem Anruf zu Ihnen.

Wir sind für Sie da

Rufen Sie uns an. Wir sind Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar.