Diabetisches Fußsyndrom: Wundversorgung zuhause
Menschen mit Diabetes bekommen häufiger Wunden an den Füßen, die schlecht heilen. Fachleute sprechen vom diabetischen Fußsyndrom. wundbetont versorgt diese Wunden bei Ihnen zuhause und arbeitet dabei eng mit Ihrem Arzt und der Wundambulanz zusammen.
Was ist das diabetische Fußsyndrom?
Ein langjähriger Diabetes kann Nerven und Blutgefäße in den Füßen schädigen. Betroffene spüren Druckstellen oder kleine Verletzungen dann oft nicht, und die Haut wird schlechter durchblutet. So kann aus einer Blase oder einem kleinen Riss eine Wunde werden, die schwer heilt. Diese Wunden brauchen eine regelmäßige, fachgerechte Versorgung und eine enge ärztliche Begleitung.
Was wir beim diabetischen Fuß übernehmen
- Wundreinigung und Desinfektion
- Fachgerechter Verbandwechsel mit dem ärztlich verordneten Material
- Kontrolle des Wundverlaufs bei jedem Besuch
- Digitale Wunddokumentation mit Foto, einsehbar für Ihren Arzt
- Abstimmung mit Hausarzt, Facharzt und Wundambulanz
- Beschaffung von Rezepten und Verbandmaterial
Enge Abstimmung mit Ihrem Arzt
Beim diabetischen Fuß sind oft mehrere Stellen beteiligt, zum Beispiel die Hausarztpraxis, eine diabetologische Praxis und eine Wundambulanz. Wir halten alle auf demselben Stand. Ihr Arzt erhält von uns eine nachvollziehbare Wunddokumentation mit Foto und kann die Therapie darauf abstimmen. Sie müssen nicht selbst zwischen Praxis, Pflegedienst und Sanitätshaus vermitteln.
So läuft ein Besuch ab
Bei jedem Besuch reinigen und desinfizieren wir die Wunde und wechseln den Verband fachgerecht. Wir achten dabei auch auf Veränderungen an der Haut in der Umgebung der Wunde und geben sie an Ihren Arzt weiter. Wir kontrollieren den Verlauf und dokumentieren die Wunde digital mit Foto. So kann Ihr Arzt jederzeit sehen, wie sich die Wunde entwickelt, und die Behandlung darauf abstimmen.
Wie oft wir kommen, hängt von der Wunde ab. Üblich sind zwei bis drei Besuche pro Woche oder ein Besuch täglich. Am Anfang kann es auch nötig sein, dass wir zweimal täglich kommen. Die Häufigkeit legt Ihr Arzt in der Verordnung fest.
Was Angehörige wissen sollten
Weil Betroffene Verletzungen am Fuß oft nicht spüren, fällt eine Veränderung manchmal zuerst den Angehörigen auf. Wenn Ihnen zwischen zwei Besuchen etwas auffällt, rufen Sie uns oder die Arztpraxis an.
So bekommen Sie die Versorgung
Grundlage ist eine Verordnung häuslicher Krankenpflege. Meist bringen Sie die erste Verordnung schon mit, vom Krankenhaus oder von Ihrem Arzt. Haben Sie noch keine, rufen Sie uns an. Wir kommen zu Ihnen, sehen uns die Wunde an und klären, ob eine Verordnung nötig ist. Bei gesetzlich Versicherten rechnen wir direkt mit der Krankenkasse ab. Ihr bisheriger Pflegedienst kann weiter kommen, wir übernehmen ausschließlich die Wundversorgung. Alle Einzelheiten lesen Sie auf der Seite Kosten und Verordnung.
Rufen Sie uns an unter 0231 628 773 28. Wir sind Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar. In welchen Orten wir versorgen, sehen Sie im Einzugsgebiet.
Häufige Fragen
Arbeiten Sie mit meinem Arzt zusammen?
Ja, das ist ein Kern unserer Arbeit. Wir arbeiten eng mit Hausärzten, Fachärzten und Wundambulanzen zusammen. Ihr Arzt erhält von uns eine Wunddokumentation mit Foto und kann die Therapie darauf abstimmen.
Ich habe bereits einen Pflegedienst. Kann er weiter kommen?
Ja. Ihr bisheriger Pflegedienst bleibt für alles zuständig, was er heute schon für Sie tut, zum Beispiel Grundpflege, Medikamentengabe oder Hauswirtschaft. Wir übernehmen ausschließlich die Wundversorgung und stimmen uns direkt mit Ihrem Pflegedienst ab.
Wie schnell können Sie mit der Versorgung beginnen?
Sie erreichen uns direkt am Telefon, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr. In der Regel kommen wir innerhalb eines Werktages nach Ihrem Anruf zu Ihnen.
Wir sind für Sie da
Rufen Sie uns an. Wir sind Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar.